Spanische Küche

Die spanische Küche mit ihren landestypischen Spezialitäten ist je nach Region und den damit verbundenen klimatischen und vegetativen Bedingungen verschieden. An der Atlantikküste im Nordwesten gedeihen andere Gemüsesorten als im wesentlich wärmeren Andalusien. Das gleiche gilt für die insgesamt 17 Regionen des Landes, so dass sich die Gerichte in La Mancha und Navarra wesentlich von denen in Katalonien und Kastilien unterscheiden. Doch die spanische Küche hat eine große Gemeinsamkeit – die Unverfälschtheit und der Reichtum ihrer Zutaten. In der spanischen Küche nimmt das Frühstück keinen großen Raum ein; ein Kaffee oder eine heiße Schokolade mit frischgebackenen „churros“, dem traditionellen Spritzgebäck, genügt den Spaniern. Ein zweites Frühstück ist besonders unter Arbeitern und auf dem Lande sehr beliebt. Das Mittagessen ist die Hauptmahlzeit, zu der die spanische Küche an Meeresfrüchten, Fisch, Fleisch und Gemüse alles auftischt, was die Region bietet. Das Essen wird in mehreren Gängen mit Wein und Brot serviert und zieht sich oft über Stunden hin. Im Laufe des Nachmittags gibt es süßes Gebäck zum starken Kaffee, bis wiederum verführerische Düfte zum Abendessen rufen. In der spanischen Küche spielt diese späte Mahlzeit keine große Rolle. Ein leichtes Mahl aus Suppe, Fisch, Gemüse oder Früchten, dazu guten Wein oder die beliebten Tapas, leckere Kleinigkeiten, die einen hervorragenden Überblick über die Vielfalt spanischer Spezialitäten bieten, runden den Tag kulinarisch ab.

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