Skigebiet Zugspitze

Der höchste Berg Deutschlands, die Zugspitze, so hieß das Ziel unseres letzten Winterurlaubs. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah, dachten wir uns und machten uns auf den Weg nach Ehrwald. Dieser Ort befindet sich auf der österreichischen Seite der Zugspitze und von hier aus kann man das Skigebiet am besten erreichen.
Wintersport kann man auf dem so genannten Zugspitzplatt seit dem Jahre 1949 ausüben. Das heutige Skigebiet wird von der bayrischen Zugspitzbergbahn AG betrieben. Die Höhenlage des Skigebietes kann zwischen 2000 bis 2700 Metern durchaus als Schneesicher angegeben werden.
Der 2962 Meter hohe Gipfel und somit auch das komplette Skigebiet wird von insgesamt drei Seilbahnen erschlossen. Im Jahre 1926 wurde die erste Seilbahn, die Tiroler Zugspitzbahn in Betrieb genommen. Sie fährt auch heute noch von Ehrwald aus und überwindet bis zur Gipfelstation der Zugspitze einen Höhenunterschied von sagenhaften 1725 Metern. So ist die Anreise bereits spektakulär und man entdeckt immer wieder aufs Neue interessante Ausblicke. Im Jahre 1963 folgte schließlich die Eröffnung der Eibsee Seilbahn. Sie führt von Grainau aus bis zum Gipfel.

 

 

Die bayrische Gletscherbahn wurde 1992 in Dienst gestellt und bedient die Strecke von Garmisch Partenkirchen auf deutscher Seite bis zum Zugspitzgipfel.
Von allen aufgeführten Gipfelstationen aus muss man in die Großkabinenbahn zur Sonn Alpin Station umsteigen. Hier laden Restaurants zum Verweilen und Ausruhen ein. Zudem kann man von hier aus die verschiedenen Abfahrtsstrecken wählen. Sechs Liftanlagen, darunter fünf Schlepplifte und ein Sessellift sorgen für Abwechslung. Drei der insgesamt fünf Schlepplifte werden in den Hochbetriebszeiten zudem als Doppellifte eingesetzt, das heißt in Spitzenzeiten befinden sich neun Liftanlagen in Betrieb. Diese Lifte sorgen dafür, dass pro Stunde 11640 Personen befördert werden können. Während unseres Winterurlaubs kamen keine Wartezeiten an den Liften auf. Das Skigebiet war für uns optimal geeignet, da überwiegend rote Pisten zur Verfügung standen. Diese mittelschwere Pisten umfassen circa 13 der insgesamt 20 möglichen Pistenkilometern. Am ersten Tag nutzen wir die Pisten auf dem Nördlichen Schneeferner, die hauptsächlich für Anfänger geeignet sind. Der krönenden Abschluss stellte die längste und durchaus schwarze Piste mit dem reizvollen Namen „Super G“ dar. Sie ist fast 3 Kilometer lang und überwindet dabei einen Höhenunterschied von stattlichen 500 Metern.

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