La Palma - auf den Kanaren

Die spanische Insel La Palma gehört zu den Kanaren, einer Inselgruppe im Atlantik. Die Insel liegt rund 400 Kilometer von der marokkanischen Küste entfernt und verdankt dieser Nähe zum afrikanischen Kontinent unter anderem ihre warmen Sommer und die milden Winter. La Palma ist eine Insel vulkanischen Ursprungs.

Im Süden der Insel gibt es bis heute einige aktive Vulkane, auch die Landschaft in diesem Gebiet wurde von den Vulkanen geprägt. Diese schaffen immer neue Lavaströme, Krater und Aschefelder. Die Landschaft im Norden von La Palma wird durch zahlreiche dicht bewaldete Hügel und Bergketten dominiert, diese sind ein beliebtes Ziel für Wanderer und Mountainbiker. Der höchste Berg auf La Palma ist der Roque los Muchachos mit einer Höhe von 2400 Metern. Die tiefste Schlucht ist die berühmte Schlucht der Todesängste, wer sie durchquert erreicht die Caldera de Taburiente, den größten Senkkrater weltweit.

An der Ostküste von La Palma liegt die Inselhauptstadt Santa Cruz. Sie ist bekannt für ihre schöne Uferpromenade und die zahlreichen historischen Bauwerke der Innenstadt. So stammt das Rathaus der Kleinstadt aus dem 16. Jahrhundert, es besitzt eine kunstvoll gearbeitete Holzdecke. Überall in der Innenstadt gibt es Wohnhäuser im typischen Stil der Kanaren, sie sind an ihren prunkvollen Holzbalkonen zu erkennen.

Auf La Palma findet bis heute kein Massentourismus wie auf anderen Inseln der Kanaren statt. Die beliebtesten Urlaubsorte sind Puerto Naos und Los Cancajos an der geschützten Westküste der Insel. Beide Orte besitzen lange schwarze Sandstrände und ein umfangreiches Freizeitangebot für Besucher. Darüber hinaus besuchen vor allem Wanderer und Individualtouristen die Insel, um deren unberührte Natur kennen zu lernen.

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