Andalusien

Im Süden der Iberischen Halbinsel von der Sonne verwöhnt, zieht Andalusien Touristen magisch an. Doch für reinen Strandurlaub ist die Region zwischen Gibraltar und Valencia zu abwechslungsreich. Wem die Costa del Sol zu belebt ist, der findet am Atlantik ein ruhiges Plätzchen. Die Seepromenade von Cádiz lädt zum Bummeln ein. In Jerez de la Frontera kann man den weltberühmten Sherry probieren. Unweit davon liegt der Wallfahrtsort El Rocio am Rande der Coto de Donana. Der andalusische Nationalpark ist ein Paradies für Wasservögel und Naturfreunde. Geführte Touren sind nach Voranmeldung möglich.

Andalusien erlebte seine Blütezeit während der arabischen Herrschaft. Davon künden imposante Bauwerke und Gartenanlagen mit ausgeklügelten Bewässerungssystemen noch heute. Das wohl schönste Beispiel findet sich in Granada. Wer die Alhambra besichtigen möchte, muss das Ticket vorbestellen. Einmal pro Woche öffnet die maurische Festung ihre Tore auch abends und wirkt im Lichterschein so märchenhaft wie aus 1001 Nacht.

Córdoba verzaubert den Andalusienreisenden durch seine "Patios", blumengeschmückte Innenhöfe, und der faszinierenden Mezquita. Die Umwandlung in ein christliches Gotteshaus bewahrte diese Moschee vor der Zerstörung durch die Reconquista. Ähnlich erging es der Giralda in Sevilla. Das ehemalige Minarett dient als Glockenturm für die wohl schönste Kathedrale Spaniens. Der Ausblick auf den Alcázar mit seinen prachtvollen Gärten lohnt den Aufstieg.

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